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  <dc:title xml:lang="deu">„Bitte ertränk mich“: Ekstase zwischen Transzendenz, Körper und Klang – von Racha Kirakosian über Franz Werfel zur Wiener Band Buntspecht</dc:title>
  <dc:creator>Sanna Schulte</dc:creator>
  <dc:subject xml:lang="deu">Literatur in Österreich</dc:subject>
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  <dc:type xml:lang="deu">Konferenzveröffentlichung</dc:type>
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  <dc:type xml:lang="eng">journal article</dc:type>
  <dc:date>2026-01-16</dc:date>
  <dc:rights>http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/</dc:rights>
  <dc:identifier>doi:10.23783/9783706913072-02</dc:identifier>
  <dc:publisher>Praesens Verlag</dc:publisher>
  <dc:language>deu</dc:language>
  <dc:description xml:lang="deu">Der Beitrag untersucht „Ekstase“ als ästhetisch-anthropologisches Schlüsselphänomen an der Schnittstelle von Mystik, Körperlichkeit und poetischer Sprache. Ausgangspunkt ist Racha Kirakosians jüngste Studie Berauscht der Sinne beraubt (2025), deren begriffsgeschichtliche und phänomenologische Bestimmungen (Kontrollverlust, Entgrenzung, Ich-Verschiebung, Transzendenzerfahrung) als heuristischer Rahmen dienen. Im zweiten Teil werden Erscheinungsformen der Ekstase in der österreichischen Literatur, exemplarisch bei Franz Werfel (Die vierzig Tage des Musa Dagh; Das Lied von Bernadette), analysiert und zwischen erotischer Überwältigung, religiöser Vision und poetischer Selbstreflexion verortet. Der dritte Teil bezieht die Songtexte der Wiener Band Buntspecht als „Pop-Lyrik“ in die Analyse ein und beleuchtet deren spezifische Sprachverfahren der Entgrenzung und Selbsttranszendenz. Eine komparative Synthese diskutiert Ekstase als Form ästhetischer Erkenntnis und als Schreib-/Singweise, die Körper, Gemeinschaft und Geist durchlässig macht.</dc:description>
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