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<title>„Bitte ertränk mich“: Ekstase zwischen Transzendenz, Körper und Klang – von Racha Kirakosian über Franz Werfel zur Wiener Band Buntspecht</title>
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<publisher>Praesens Verlag</publisher>
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<description descriptionType="Other">Der Beitrag untersucht „Ekstase“ als ästhetisch-anthropologisches Schlüsselphänomen an der Schnittstelle von Mystik, Körperlichkeit und poetischer Sprache. Ausgangspunkt ist Racha Kirakosians jüngste Studie Berauscht der Sinne beraubt (2025), deren begriffsgeschichtliche und phänomenologische Bestimmungen (Kontrollverlust, Entgrenzung, Ich-Verschiebung, Transzendenzerfahrung) als heuristischer Rahmen dienen. Im zweiten Teil werden Erscheinungsformen der Ekstase in der österreichischen Literatur, exemplarisch bei Franz Werfel (Die vierzig Tage des Musa Dagh; Das Lied von Bernadette), analysiert und zwischen erotischer Überwältigung, religiöser Vision und poetischer Selbstreflexion verortet. Der dritte Teil bezieht die Songtexte der Wiener Band Buntspecht als „Pop-Lyrik“ in die Analyse ein und beleuchtet deren spezifische Sprachverfahren der Entgrenzung und Selbsttranszendenz. Eine komparative Synthese diskutiert Ekstase als Form ästhetischer Erkenntnis und als Schreib-/Singweise, die Körper, Gemeinschaft und Geist durchlässig macht.</description>
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<date dateType="Created">2026-01-16T13:19:48.258597Z</date>
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<subject>Literatur in Österreich</subject>
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